Shockwave 3.0

Meine Freundin und ich haben bei Bekannten übernachtet und als wir am nächsten Tag zurück gekommen sind ist mir aufgefallen, dass mein System abgestürzt ist (mein PC lief 24/7 während dieser Zeit). Da die Nacht vorher ein starkes Gewitter gewütet hat bin ich davon ausgegangen, dass einfach nur der Strom ausgefallen ist und mein PC neu gestartet hat, aber das war leider nicht der Fall. Entweder wurde duch das Gewitter oder die extreme Hitze (wir hatten 32°C Tagsüber) die hälfte meiner Arbeitsspeicher zerstört. Ich wollte es nicht riskieren einfach nur neuen RAM zu kaufen, wenn ich nicht sicherstellen konnte, dass der Rest des Systems keinen Schaden davongetragen hat, also haben meine Freundin und ich beschlossen einen komplett neuen PC zusammenzustellen. Die Neuanschaffung war sowieso geplant, allerdings sollte sie erst in knapp 6 Monaten stattfinden.

Mit Version 3 wollte ich das Blaue Farbschema weiterverfolgen, aber alles noch ein wenig besser machen. Nach ein paar Informationen hab ich mich entschlossen den X99-Chipsatz zu verwenden und einen der neu erschienenen Haswell-E Prozessoren. Da ASUS schon immer meine erste Wahl war, wenn es um Mainboards geht, habe ich mich für das X99-Deluxe entschieden. Zusammen mit dem Intel i7 5820K und dem großartigen Übertaktungspotential war das System schon mal gut aufgestellt. Eigentlich wollte ich Corsair Dominator RAM benutzen, aber da diese nicht verfügbar waren habe ich dann die Kingston HyperX benutzt. DDR4 war noch sehr neu und daher eher schlecht verfügbar, also musste ich sowieso mit alternativen planen. Durch den großen Speicherhunger von Adobe Illustrator und Photoshop kam eigentlich nur 32GB in Frage. Das einzig bezahlbare war das 2400MHz-CL15 Kit, welches ich dann auch bestellt habe. Als System SSD entschied ich mich für die SM951 OEM M.2 SSD von Samsung mit 2.2Gbit/s lesegeschwindigkeit. Zusätzlich noch 500GB SSD für Spiele und 250GB SSD für Photoshop/Illustrator/Video bearbeitung Zwischenspeicher und andere arbeitsrelevante Dinge. Die 640GB und 1TB HDD aus dem alten System hatten es unbeschadet überlebt und wurden weiterverwendet. Das gleiche galt auch für die Grafikkarte, eine Nvidia GTX 660 Ti, welche dann später durch eine GTX970 ersetzt wurde. Die 970 habe ich mit einem eigenen BIOS versehen und einen Kühlkörper auf die Backplate montiert, da diese dort doch SEHR heiß wurde. Als Nvidia die Pascal Serie angekündigt hat, wurde aber auch diese Karte ersetzt – diesmal durch eine GTX1080 von ASUS. Das Ganze System wurde von einem Corsair AX860i Netzteil gespeist und die CPU durch eine Corsair H80i gekühlt. Diese wurde später durch die H110i GT ersetzt.
Da ich mich dafür entschieden hatte die Corsair i-Series Produkte zu verwenden, habe ich mir auch eine Commander Mini Lüftersteuerung zugelegt. Die ganze Serie kann über die Corsair LINK Software gesteuert und überwacht werden. Die Lüftersteuerung erlaubt es eigenen Lüfterkurven und Profile anzulegen und diese je nach Systemereignis einzusetzen. Ebenso sammelt sie alle Daten von jedlichen System Sensoren. Der Commander Mini hat ebenfalls einen Anschluss für die Corsair Lightning Module (RGB LED Streifen) die man ebenfalls über die Software konfigurieren kann, so dass sie die Farbe je nach Temperatur wechseln oder einfach nur einfarbig leuchten.
Da ich geplant hatte UV LEDs in das System einzubauen, habe ich mir ein blau-transparentes Plexiglas bestellt, welches ich anstatt dem Standardfenster in die Seite eingebaut habe. Das besondere an diesem Plexi war, dass es auf UV Licht reagiert und als ganzes leich blau schimmert. Durch diesen Effekt würde die Gravur des Fensters noch besser zur Geltung kommen. Die ersten UV LED Strips, welche ich bei Amazon bestellt hatte, haben leider schon nach 14 Tagen die hälfte ihrer Leuchtkraft verloren. Nachdem ich ein wenig herumgefragt hatte wurden mit Nanoxia Rigid LED Leisten vorgeschlagen, welche ich einfach nur weiterempfehlen kann. Sie leuchten immer noch mit voller Kraft nach über 3 Jahren, haben eine sehr robuste Leiterplatte und werden mit Klettstreifen und abnehmbaren Kabeln geliefert.

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